Welcome to save@work - helping offices to save energy and cut carbon.

Zum Abschluss des Projekts ist der Projektbroschüre: save@work - Energisparen am Arbeitsplatz erschienen.  Hier finden Sie eine Zusammenfassung zur Projektidee, zur Umsetzung, der Aktivitäten der Projektteilnehmer aus Berlin und den wichtigsten Ergebnisse. Eine interessante Lektüre für Projektteilnehmer und Interessierten aus der öffentlichen Verwaltung und privaten Unternehmen.

Projektbroschüre save@work - Energiesparen am Arbeitsplatz (pdf)

 

Die englische Broschüre können Sie sich direkt hier ansehen:

Am 20. Juni 2017 wurden die europäischen Gewinner-Teams der Kampagne in Brüssel ausgezeichnet. Vincent Berrutto von der EASME der Europäischen Kommission überreichte den Siegern aus 8 Ländern in der Schwedischen Residenz ihre Urkunden und bedankte sich für den großartigen Einsatz der Teams.

Aus Berlin wurde das Energieteam des Landgerichts Berlin für ihre Energieeinsparungen ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch!

Savework group

Ein Bürospar-Quiz begeisterte die TeilnehmerInnen aus den ungarischen Gebäuden zum Abschluss des Wettbewerbs. Das Bürospar-Quiz deckte verschiedenen Fragen ab, die im Laufe des Wettbewerbsjahr z.B. in den Energiespartipps oder im Klick-fürs-Klima-Tool behandelt wurden. Somit wurde das gesammelte Wissen ein weiteres Mal aktiv unter den MitarbeiterInnen beworben und aktiviert.

Die Quiz-Herausforderung bestand aus zwei Teilen: Zunächst mussten alle Energieteams das Quiz einmal beantworten und anschließend die KollegInnen zum Mitmachen animieren. Die Gewinner-Gebäude wurden anhand der Anzahl der richtig beantworteten Fragen und der Kreativität in der Bewerbung des Quiz bewertet.

Für das Gewinner-Gebäude wurde eine kleine Feier ausgerichtet und alle teilnehmenden Teams erhielten Gutscheine, die zur Anschaffung von energiesparenden Geräten verwendet werden können.

Zehn Berliner Verwaltungsgebäude sparten in einem Jahr zusammen sechs Prozent Strom und drei Prozent Heizenergie ein. Die TeilnehmerInnen haben beweisen, dass energiesparendes Verhalten am Arbeitsplatz einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Amtsgericht Lichtenberg, Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg, Amtsgericht Wedding, den Berliner Wasserbetrieben, dem Landgericht Berlin, Kammergericht Berlin, Finanzamt Steglitz der TU Berlin, FU Berlin und HTW-Berlin stellten sich der Herausforderung. Sie traten an, um in einem Jahr möglichst viel Strom und Heizenergie einzusparen.

Die höchsten Einsparungen erzielte das Landgericht Berlin. Mit 8% Einsparungen (Strom und Heizenergie) führt das Landgericht Berlin das Berliner Energiesparfeld an. Das Team freut sich über den 1. Platz und wird Berlin im Juni bei der Auszeichnung der europäischen Gewinner in Brüssel vertreten. Ausgezeichnet wurden außerdem das Amtsgereicht Tempelhof-Kreuzberg und das Finanzamt Steglitz für ihre besonders engagierten und originellen Kampagnen. Vom wöchentlichen Energiespartipp über Energierundgänge, vielen persönlichen Gesprächen bis zu einem Energiequiz oder einem Energiehoffest – die Energieteams ließen sich viel einfallen, um Ihre Kolleginnen und Kollegen über mögliche Einsparpotentiale an ihrem Arbeitsplatz zu informieren und energieeffiziente Verhaltensweisen am Arbeitsplatz zu etablieren Die HTW-Berlin wurde in der Kategorie „Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet. Das Energieteam wird seine Arbeit auch nach dem Wettbewerb fortführen, Aktionen und Maßnahmen, die im Wettbewerbsjahr in einem Gebäude erprobt wurden, sollen zukünftig auf alle Standorte ausgeweitet werden und es gibt bereits viele neue Ideen, um das Thema „Energie sparen“ auch zukünftig in der HTW zu verankern.

Auf der Abschlussveranstaltung dankte Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz Stefan Tidow allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Er betonte die Bedeutung solcher Projekte für eine CO2-neutrale Verwaltung und ein klimaneutrales Berlin. „Die öffentliche Hand muss eine Vorbildrolle einnehmen, wenn es um die Erfüllung unserer ambitionierten Klimaschutzziele geht. Dies haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den teilnehmenden Gebäuden in beispielhafter Art und Weise getan. Bei ihnen und insbesondere bei den engagierten Energieteams möchte ich mich recht herzlich bedanken.“

Gewonnen haben am Ende alle: Der Energieverbrauch wird verringert, unnötiger CO2-Austoß vermieden und Kosten eingespart.

Ein Mitarbeiter fragte uns, das Energieteam vom Kartellamt in Telford, ob es wirklich lohnt den Monitor auszuschalten, wenn man seinen Arbeitsplatz nur für kurze Zeit verlässt. Während eines Arbeitstages sind wir mal drei Minuten nicht an unserem Rechner, mal zehn Minuten oder auch mal eine Stunde. Schalte ich meinen Monitor nicht aus, häuft sich der unnötige Energieverbrauch. Andererseits sind Monitore ja bereits ziemlich energieeffizient. Lohnt sich das An- und Ausschalten also wirklich?

Das Energieteam hat nachgerechnet und hier „Trommelwirbel“ kommen die Ergebnisse:

Es lohnt sich nicht wirklich … wenn es nur um einen Monitor geht.

Im Standby-Modus verbrauchen unsere Dell-Monitore nur 1 Watt. Der Energieverbrauch wird in Kilowattstunden (kWh) gemessen. 1 kWh ist gleich der Menge an Energie, die Sie verwenden würden, wenn ein 1.000-Watt-Gerät für eine Stunde läuft. Um eine grobe Idee zu bekommen was das heißt, hier ein paar Beispiele für Aktivitäten, die ca. 1kWh Strom verbrauchen:

  • Eine Waschladung in der Waschmaschine waschen
  • 15 Hemden bügeln
  • Eine Stromsparlampe 90 Stunden brennen lassen
  • 7 Stunden fernsehen

Einer unserer Monitore müsste für 1.000 Stunden (ca. 41,5 Tage) auf Standby laufen, um 1 kWh Energie zu verbrauchen. Der Energieverbrauch ist also wirklich nicht sehr hoch. Aber in unserem Büro gibt es nicht nur einen Monitor. In unserem Büro in Telford sind 490 Monitore im Einsatz. Laufen diese alle im Standby-Modus verbrauchen sie 1 kWh Strom in 2 Stunden. Unser Büro in Telford ist eher klein. Insgesamt sind in unserem britischen Kartellamt 4.500 MitarbeiterInnen beschäftigt und ca. 9.000 Monitore im Einsatz. Diese Monitore zusammen erreichen den 1 kWh-Verbrauch im Stand-by-Modus schon bereits nach 7 Minuten. Und auch das Kartellamt in Großbritannien ist nur ein kleiner Teil aller Büros hier im Land. Man kann sich ausrechnen, wie schnell der Energieverbrauch für alle Monitore (die nicht ausgeschaltet werden) für das ganze Land ansteigt. Und wie sieht es dann mit allen Monitoren weltweit aus, die evtl. auch nicht alle so energieeffizient sind wie unsere?

Das Ergebnis untermauert die Botschaft des save@work-Projekts: Unsere kleinen Schritte können zusammen eine großen positiven Einfluss haben und wirklich einen Unterschied machen. Schalten wir unsere Monitore nur in unserem Haus aus, wenn wir sie nicht nutzen, ist der Einfluss auf unsere Einsparungen überschaubar. Das ist jedoch nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass je mehr Leute die unterschiedlichsten Einsparpraktiken als normale Handlungsroutinen aufnehmen, desto größer wird der Einfluss sein. Und das zählt nicht nur fürs Büro, unsere neuen Gewohnheiten können wir auch zu Hause übernehmen. Die durchschnittlichen Stromkosten in Großbritannien liegen zwischen 11 und 14 Pence pro kWh. Reden wir von Einsparungen zwischen 1 und 2 kWh ist das Ergebnis nicht hoch, aber auch hier gilt wieder: In der Summe kommt einiges zusammen.

Worauf es ankommt: Laufen Geräte im Standby-Modus, dann verbrauchen sie Strom, egal wie wenig. Sind die Geräte ausgeschaltet, verbrauchen sie keinen Strom. Zusammen reduzieren wir CO2-Emissionen und Kosten – das bringt was!

Dave Bailey, Mitglied des save@work Enerigeteams (Telford Land Registry), England

standby man

Page 1 of 4

NOTE! This site uses cookies and similar technologies.

If you not change browser settings, you agree to it.

I understand